Über mich

Fotografie begleitet mich schon seit vielen Jahren. Für mich ist sie weniger das Streben nach dem perfekten Bild als vielmehr eine Möglichkeit, die Welt bewusster wahrzunehmen. Mit der Kamera unterwegs zu sein bedeutet, genauer hinzuschauen – auf Licht, Stimmungen, Details, Menschen und auf die kleinen Geschichten, die einem sonst vielleicht entgehen.

Im Laufe der Jahre habe ich mich mit ganz unterschiedlichen Bereichen der Fotografie beschäftigt. Landschaften, Architektur, Menschen und alltägliche Situationen interessieren mich gleichermaßen. Entscheidend ist für mich dabei nicht unbedingt das Motiv selbst, sondern der Moment, in dem daraus ein Bild entsteht.

Fotografiert habe ich dabei im Wesentlichen mit Nikon-Kameras. Die Technik hat sich über die Jahre natürlich verändert, meine grundsätzliche Haltung zur Fotografie aber weniger. Ob nun die eine oder andere Kamera oder das vermeintliche „Superduperobjektiv“ zum Einsatz kommt, interessiert mich nur bedingt. Ein gutes Bild kann auf ganz unterschiedliche Weise entstehen. Viel wichtiger ist für mich oft die Geschichte hinter einem Bild – die Begegnung, der Ort, der Moment oder die Idee, die dazu geführt haben.

Diese Haltung hat sich auch durch den Austausch mit anderen Fotografen immer wieder bestätigt. Einige Jahre war ich im deutschen Nikon-Forum aktiv und dort auch als Moderator tätig. Die Bilddiskussionen und der Austausch waren für mich eine spannende Erfahrung – nicht zuletzt, weil es dabei oft um viel mehr ging als um Kameratechnik: um Bildwirkung, Wahrnehmung und die Frage, warum ein Bild funktioniert oder eben nicht.

Vor vielen Jahren habe ich außerdem einmal eine kleine eigene Bildagentur aufgebaut. Das war noch die Zeit von Fotolia. Ich habe viel Zeit und Energie in die verschiedenen Themen rund um Bildauswahl, Verschlagwortung, Präsentation, Vermarktung und die technischen Voraussetzungen gesteckt. Irgendwann fehlten allerdings Zeit und Budget, um das Projekt sinnvoll weiterzuführen, und ich habe die Bildagentur wieder aufgegeben. Immerhin: Die Erfahrung und das Wissen bleibt.

Dass ich heute noch einmal eine Portfolio-Website für meine Fotografie aufbaue, hat deshalb einen ganz einfachen Grund: Ich möchte meine Bilder wieder jenseits von Algorithmen zeigen und mir ein kleines persönliches Schaufenster nach draußen schaffen. Einen Ort, an dem die Bilder für sich stehen können – unabhängig davon, was gerade in sozialen Netzwerken gut funktioniert oder welchen Bildern ein Algorithmus Aufmerksamkeit schenkt.

Ich besuche außerdem gerne Fotoausstellungen und schätze den persönlichen Austausch dort sehr. Dabei interessiert mich längst nicht nur die Fotografie selbst. Oft finde ich gerade das „Drumherum“ spannend: Wie entstehen fotografische Projekte? Wie funktioniert Akquise? Welche Fragen stellen sich beim Fotorecht? Wie sehen Arbeitsbedingungen aus? Und wie gehen andere Fotografinnen und Fotografen mit diesen ganz praktischen Seiten ihres Berufs um?

Diese Website ist daher weniger der Versuch, mich als „Fotografenmarke“ zu inszenieren, sondern vielmehr eine Sammlung von Bildern, die mir etwas bedeuten. Sie zeigt meinen persönlichen Blick auf die Welt und ist gleichzeitig eine Möglichkeit, die Fotografie wieder stärker in meinen Alltag zu holen.

Schön, dass Sie hier sind und sich die Zeit nehmen, meine Bilder anzusehen.

Wenn ich nicht mit dem Blick nach Motiven unterwegs bin, arbeite ich als Designer und Entwickler. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich dort mit der Gestaltung und Entwicklung funktionaler Websites – eine Arbeit, die für mich ebenfalls viel mit genauem Hinsehen, Gestaltung und dem Finden guter Lösungen zu tun hat.

Schauen Sie gerne vorbei auf weitzeldesign ⭢.